Der Mate-Blog

Mit Mate anfangen: welchen Mate für das erste Mal wählen?

Alexis Alexis · Fondateur d'YVY Maté Mis à jour le 4 min de lecture
quel maté choisir pour une première fois

L'essentiel

  • Für den ersten Mate Tee setzen Sie auf Milde: einen grünen Mate Tee aus reinen Blättern
  • Die fruchtigen Sorten – Zitrone, Minze, tropisch – sind hervorragende Einstiege
  • Beginnen Sie mit Teebeutel oder Tee-Ei, wenn die Kalebasse Sie einschüchtert: Ihr Mate Becher wartet auf Sie
  • Ein Mate Set vermeidet Fehler bei der Ausstattung und gibt Ihnen das Ritual vom ersten Tag an in die Hand

Du möchtest mit Mate anfangen, aber im Regal (oder im Onlineshop) ist es ein kleiner Dschungel: grün, gereift, mit Stängeln, ohne Stängel, argentinischer Schnitt, uruguayischer Schnitt … Und eine Sorge kommt immer wieder: „Und wenn er zu bitter ist?"

Gute Nachricht: Nicht alle Mates sind gleich, und es gibt sehr milde, perfekt für das erste Mal. In diesem Guide erklären wir dir einfach, was den Geschmack eines Mate ausmacht, was „mild" und „kräftig" bedeuten, die berühmte Frage von Stängeln und Pulver — und vor allem, welche Yerbas sich für den Einstieg eignen.

Warum zwei Mates nie gleich schmecken

Mate stammt immer von derselben Pflanze (Ilex paraguariensis). Und doch kann der Geschmack von einer Sorte zur nächsten von der grasigen Frische eines grünen Tees bis zu einer klaren, kräftigen Bitterkeit reichen. Vier Faktoren erklären diese Unterschiede. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, gehen wir in unserem Artikel 4 Faktoren, die den Geschmack von Mate beeinflussen darauf ein.

Bio-Mate-Kalebasse YVY Maté

Das Terroir und die Reife bei der Ernte

Wie beim Wein oder beim Kaffee zählt das Terroir: Boden, Höhenlage, Klima und das Können des Produzenten formen das Blatt. Auch die Reife bei der Ernte spielt eine Schlüsselrolle. Junge, zu früh geerntete Blätter sind reicher an Tanninen — jenen Verbindungen, die für Adstringenz und Bitterkeit verantwortlich sind. Reifere Blätter versprechen einen runderen, ausgewogeneren Aufguss.

Das ist einer der Gründe, warum unser Mate in Agroforstwirtschaft angebaut und jedes Jahr oder alle zwei Jahre geerntet wird, während die konventionelle Landwirtschaft oft alle sechs Monate erntet. Eine seltenere Ernte lässt dem Blatt Zeit zu reifen: weniger Schärfe, mehr Feinheit und vor allem mehr natürliche Zucker.

Der Schnitt: Blätter, Stängel und Pulver

Das ist der Faktor, den Einsteiger am meisten unterschätzen — dabei ist er oft der entscheidendste für die Bitterkeit. Eine Yerba besteht aus Blättern, Stängelstücken (palo) und Pulver, in je nach Schnitt unterschiedlichen Anteilen.

  • Das Pulver ist der wichtigste Motor der Bitterkeit. Sehr fein, löst es sich schnell und stark: Je mehr eine Yerba davon enthält, desto intensiver, kräftiger und bitterer wird der Aufguss. Umgekehrt ist ein Mate mit wenig Pulver milder und klarer.
  • Der Stängel (con palo) ist dagegen arm an Tanninen. Anders als oft angenommen bringt er keine Bitterkeit: Er mildert eher das Ganze und gibt Körper sowie eine traditionelle Note, typisch für den argentinischen Schnitt.
  • Das reine Blatt (ohne Stängel oder despalada) ermöglicht einen „klareren" und milderen Geschmack. Auch die Blattgröße wirkt sich aus: Ein kleineres Blatt zieht schneller und bringt damit mehr Bitterkeit.

Mit anderen Worten: Die Intensität eines Mate hängt nicht wirklich davon ab, ob Stängel enthalten sind, sondern vor allem von der Pulvermenge und vom Stil des Schnitts. Um weiterzugehen, wirf einen Blick in unseren Guide: Alles über die Schnitte der Yerba Mate.

Die Trocknung: mit oder ohne Rauch

Nach der Ernte werden die Blätter getrocknet. Zwei Schulen: die Trocknung ohne Rauch (mit heißer Luft), die die natürlichen Aromen des Blattes bewahrt, und die Trocknung mit Rauch (Typ barbacuá), die die Yerba mit einem kräftigen Rauchgeschmack durchdringt.

Dieser Rauchgeschmack neigt dazu, die Aromen zu vereinheitlichen und zu überdecken — schade, wenn man schöne Blätter zur Geltung bringen möchte. Deshalb ist unser gesamtes Sortiment rauchfrei getrocknet. (Warum, erklären wir ausführlich in Mate Barbacuá: eine gefährliche traditionelle Trocknung?.)

Bio oder konventionell: ein klarerer Geschmack

Auch die Anbauweise beeinflusst den Mate.

Eine Yerba aus biologischem Anbau, ohne Pestizide und synthetische Düngemittel, bietet tendenziell ein reineres, runderes und dem Blatt getreueres Profil. Intensiver Anbau und Pestizideinsatz ergeben dagegen einen schärferen, weniger klaren Geschmack — von den Pestizidrückständen ganz zu schweigen, die leider in manchen Marken gefunden werden (siehe unsere Recherche zu Pestiziden im Mate).

Mild oder kräftig: die Achse, die man vor dem Kauf verstehen sollte

Wenn du dir nur eines merken solltest: Ordne jeden Mate auf einer Achse von „mild" bis „kräftig" ein.

  • Ein milder Mate: kein Pulver, rauchfrei, grasiges oder gereiftes Profil. Ideal für den Einstieg und um den Gaumen zu gewöhnen, wenn du Bitterkeit fürchtest. Auch die aromatisierten Sorten sind für den Anfang sehr beliebt.
  • Ein kräftiger Mate: mehr Pulver und/oder traditioneller Schnitt (argentinisch oder uruguayisch), klare Bitterkeit, Länge am Gaumen. Perfekt, wenn der Gaumen gewöhnt ist und man einen deutlicheren Geschmack entdecken möchte.

Mit einem milden Mate zu beginnen und dann die Intensität zu steigern, ist der beste Weg, den Gaumen zu gewöhnen, ohne sich schon beim ersten Schluck abzuschrecken. Und wenn dir die erste Tasse dennoch bitter erscheint, helfen dir unsere 6 Methoden, um den Mate-Geschmack zu mildern!

Die 2 perfekten Mates für den Einstieg

In unserem Sortiment heben sich zwei Yerbas für eine erste Erfahrung hervor. Beide sind bio, rauchfrei und ohne Pulver: mild, klar, ohne aggressive Bitterkeit.

Der Grüne Mate: grasige Milde

Unser großer Klassiker. Der Bio Mate Grün ist eine junge, frische Yerba mit grasigen Noten, die an grünen Tee oder Matcha erinnern.

Lebendig, leicht, gut zu trinken: der ideale Einstieg, wenn du vom Tee kommst oder vor allem Frische suchst. Mild und fein — er überzeugt alle!

Der große Pluspunkt: Sein Schnitt ohne Pulver erlaubt es, ihn auch im Tee-Ei, in der French Press und ganz traditionell in der Kalebasse aufzugießen!

Der Gereifte Mate: Rundheit und Nussnoten

Der Bio Mate Gereift wiederum ist 18 Monate gereift.

Diese Reifung bricht den für den grünen Mate typischen grasigen Geschmack vollständig auf: Die Bitterkeit wird maßvoll, und der Mate entwickelt Nussnoten, nahe der Walnuss.

Ein runderer, komplexerer, aber weiterhin zugänglicher Geschmack — perfekt, wenn du etwas verwöhnende, wärmende Aromen magst.

Die ideale Wahl, wenn man den typischen Geschmack eines Mate mit maßvoller Bitterkeit entdecken möchte. Und auch die beste Wahl, wenn man grasige, krautige Aromen nicht besonders schätzt.

Noch milder? Die aromatisierten Mates

Wenn du selbst dann die Bitterkeit fürchtest, sind unsere aromatisierten Mates (mit echten gefriergetrockneten Früchten) ein ganz sanfter Einstieg: der emblematische Bio Mate Minze, der Bio Mate Zitrone-Ingwer oder der Bio Mate Tropisch. Der Mate wird darin durch den Geschmack natürlicher Früchte gemildert, ohne etwas von seinen Vorzügen zu verlieren.

Questions fréquentes

Welchen Mate Tee wählt man als Einsteiger?
Einsteiger wählen einen milden Mate Tee aus reinen Blättern: grüner Mate Tee für seine pflanzliche Frische. Die aromatisierten Sorten Zitrone, Minze oder Tropical machen den Einstieg noch sanfter. Meiden Sie sehr pulvrige industrielle Yerbas, deren heftige Bitterkeit die meisten Einsteiger abschreckt.
Sollte man mit Mate Tee in der Kalebasse oder im Teebeutel beginnen?
Beide Wege funktionieren: Der Teebeutel lässt Sie den Geschmack von Mate Tee ohne Investition und ohne Technik kennenlernen, die Kalebasse (Mate Becher) bietet von Anfang an das vollständige Erlebnis mit Bombilla und mehreren Aufgüssen. Unser Rat: ein paar Teebeutel, um zu prüfen, ob Ihnen der Geschmack zusagt, und dann der Umstieg auf die Kalebasse, um zu entdecken, was Mate Tee wirklich zu bieten hat.
Was sollte man für einen guten Einstieg in Mate Tee kaufen?
Für den Einstieg in Mate Tee brauchen Sie drei Teile: eine Kalebasse (Mate Becher) aus Holz oder Keramik, damit das Kurieren am Anfang entfällt, eine Bombilla aus Edelstahl und eine milde Yerba Mate aus reinen Blättern. Die Komplett-Sets vereinen alles zu einem attraktiven Preis – und ersparen Ihnen den klassischen Fehler der Billig-Bombilla, die verstopft.

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