Mate und Matcha sind zwei Stars unter den Wellness-Getränken. Aber welches soll man wählen? Das hängt ganz davon ab, was du suchst! Es gibt mehrere Punkte, in denen das eine dem anderen überlegen ist — und umgekehrt.
Festhalten lässt sich: Beide Pflanzen sind echte Verbündete für unsere Gesundheit, unseren Körper und unseren Geist. Ihre Stärken liegen aber nicht ganz an derselben Stelle.
Worin bestehen die Unterschiede zwischen Mate und Matcha eigentlich wirklich? Wie schmecken sie? Und welche Vorzüge darf man vom Mate erwarten?
Zu den Ursprüngen zweier wohltuender Aufgüsse
Die Ursprünge des Matcha reichen ins mittelalterliche China zurück. Aus Praktikabilität wurde der Tee damals zu Trockenziegeln gepresst.
Zur Zubereitung brach man ein Stück von diesem Ziegel ab, und das dabei anfallende Pulver wurde mit heißem Wasser und einem kleinen Bambusbesen verrührt, bis es sich vollständig aufgelöst hatte.
Mit der Zeit — und unter dem wachsenden Einfluss des Buddhismus — verbreitete sich diese Art, Tee zu trinken, und wurde nach und nach zu einem heiligen Ritual.
Matcha stammt vom Teestrauch (Camellia sinensis). Seine sorgfältig gepflückten Blätter werden anschließend zu einem ultrafeinen Pulver vermahlen.
Seine Zubereitung ist bis heute der Tradition treu:
- Man gibt etwas heißes Wasser zum Matcha-Pulver
- Man schlägt alles kräftig mit einem kleinen Bambusbesen auf und zeichnet dabei ein „M", um eine glatte, leicht schaumige Textur zu erhalten.

Zubereitung von Matcha
Der Mate kommt aus einer ganz anderen Welt. Er stammt von einem Baum aus der Familie der Stechpalmen, dem Ilex paraguariensis. Seit Jahrtausenden vom Volk der Guaraní getrunken, galt Mate als heiliger Aufguss, zugleich belebend und stärkend.
Wie bei jedem guten Tee empfehlen wir dir dringend, zu einem Bio-Mate zu greifen (und übrigens auch zu einem Bio-Matcha!).
Warum? Weil Bio-Mate dich vor Pestizidrückständen und anderen Chemikalien schützt, die man leider in manchen konventionellen Kulturen findet. Wenn du einen guten Bio-Mate suchst, findest du ihn übrigens direkt in unserem Online-Shop.
Popularisiert wurde das Getränk von den spanischen Siedlern, die die traditionelle Zubereitungsart beibehalten haben: Man genießt ihn aus einer Kalebasse (der berühmten Mate-Schale) mit Hilfe einer Bombilla, eines Metallhalms, der zugleich als Filter dient.
Trotz ihrer sehr unterschiedlichen geografischen Herkunft haben Matcha und Mate einiges gemeinsam: eine ganz eigene Zubereitung, einen interessanten Koffeingehalt, einen schönen Reichtum an Antioxidantien und vor allem eine anregende Wirkung auf Körper und Geist.
Über diese Ähnlichkeiten hinaus haben die beiden Aufgüsse aber auch etliche Unterschiede — im Geschmack wie in ihren Vorzügen. Gleich mehr dazu!
Die Stärken des Mate

Eine Mate-Kalebasse
Die Yerba Mate ist eine großartige Pflanze. Sie enthält Theobromin sowie Theophyllin. Diese beiden Alkaloide zusammen erzeugen ein Gefühl von Ruhe und Freude — anders als Koffein, das eher Nervosität und Gereiztheit hervorruft.
Im Vergleich zum Matcha liegt eine der Stärken des Mate in seiner höheren Energieleistung. Die Mate-Blätter sind sehr kalorienarm, machen satt und unterstützen die Verdauung. Wir empfehlen Mate daher besonders allen, die das Naschen zwischen den Mahlzeiten vermeiden möchten!
Bereit, Mate auszuprobieren? Unsere Sets vereinen das Wesentliche für den Einstieg: das Entdeckungs-Set, das Keramik-Set oder das Torpedo-Set.
Die Stärken des Matcha
Auch Matcha ist gesundheitlich recht vollständig! Zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine sind enthalten, etwa Kalium, Zink und Vitamin C.
Die Antioxidantien tragen ebenfalls dazu bei, das schlechte Cholesterin in Schach zu halten und die Herzgesundheit zu unterstützen. Das L-Theanin in den Grünteeblättern wirkt beruhigend und fördert die Konzentration.
Die unangenehmen Seiten des Koffeins wirst du nicht spüren — weder die Nervosität noch das Zittern, das man dem Espresso vorwirft.
Matcha kann auch beim Abnehmen unterstützen — natürlich begleitet von einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Einer der Vorteile des Matcha ist seine Pulverform. So lässt sich Matcha in Kuchen genießen, für Gesichtspflege verwenden und vieles mehr.
Der Unterschied: der Geschmack von Mate und Matcha

Die Unterschiede zwischen Mate und Matcha
Der grüne Matcha-Tee und der Mate sind für ihre charakteristischen Aromen bekannt. Das kann Neulinge abschrecken, wenn sie zum ersten Mal eine Tasse Matcha oder eine Kalebasse Mate trinken.
Der Geschmack des Mate zeichnet sich durch eine charakteristische Bitterkeit aus, der des Matcha durch eine sehr grasige Note. Dabei gilt: Es gibt mehrere Qualitätsstufen bei Matcha und Mate, und eine höhere Qualität wirkt sich auf den Geschmack aus — milder und komplexer, und damit für die meisten zugänglicher. Wirf dazu gern einen Blick in unseren Artikel „4 Faktoren, die den Geschmack von Bio-Mate beeinflussen"!
Matcha oder Mate: Die Vorzüge beider Aufgüsse werden dich überzeugen. Also bleibt nur eines zu tun — probiere beide!
